Station Mongolei: Die Härte der Natur spüren

Wie ich bereits bei meinen ersten Planungen geschrieben habe, halte ich es für wichtig zu wissen, was ich von meinem Trip erwarte. Dort erwähnte ich, dass nach meiner Wiederkehr ein viel reiferer Rainer sein möchte. Ich möchte aus meinen Begegnungen mit der Natur viel über die Schwächen und Stärken der Menschen lernen und mich auch auf das Wesentliche fokussieren. Welcher Ort bietet hier bessere Möglichkeiten zur Selbstreflektion als die Mongolei?

Das Überleben in der unberührten und harten Wildnis der Mongolei erfordert viel Disziplin. Man muss einiges wegstecken können, auf vieles verzichten und täglich hart arbeiten, um essentielle Bedürfnisse befriedigen zu können. Ich denke, dass ich mir unbedingt etwa 2 Wochen für eine Tour durch die Mongolei einplanen sollte. Mittlerweile lebt auch ein sehr guter Freund von mir dort. Den werde ich mal besuchen. Das letzte Mal hatten wir beide uns eine Ferienwohnung in Tessin geteilt und wir hatten echt jede Menge Spaß.

Stellt sich nur die Frage, zu welcher Jahreszeit ich durch dieses Land ziehen sollte. Wegen des sehr trockenen Klimas schwanken die Temperaturen dort im Laufe eines Jahres teilweise sehr extrem.

Den harten Winter muss man mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa −25 °C überstehen, während im Sommer durchaus angenehme Temperaturen von etwa +20 °C herrschen. Wenn ich von einer rauhen und harten Erfahrung spreche, müsste ich natürlich konsequenter Weise den Winter wählen. Das notiere ich mir also: Im Winter führ die Reise durch den zentralasiatischen Raum.

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